NovoMOF wird Teil des Swiss Power-to-X-Netzwerks
(CONNECT) Die novoMOF AG ist neues Mitglied von SPIN. Wie das Swiss Power-to-X Collaborative Innovation Network mitteilt, stärkt novoMOF „die Dimension der Kohlenstoffabscheidung in diesem Ökosystem und ergänzt es um fundierte materialwissenschaftliche Expertise aus der Schweizer Forschungslandschaft mit Fokus auf industrielle Anwendungen“.
Power-to-X – also die Umwandlung von elektrischem Strom, vorzugsweise aus erneuerbaren Energien, in andere Energieformen, Kraftstoffe oder chemische Grundstoffe – bedarf neben der Energie auch des CO2 aus nachhaltigen Quellen. Denn synthetische Kraftstoffe, E-Methanol und andere nicht-fossile Chemikalien sind nur dann klimarelevant, wenn ihr Kohlenstoff aus solchen Quellen und nicht aus der Gewinnung neuer fossiler Rohstoffe stammt. „Genau hier setzt unser neuestes Mitglied an und stärkt das Netzwerk“, heisst es in der Mitteilung.
Das Zofinger Unternehmen novoMOF wurde 2017 als Ausgliederung des Paul Scherrer Instituts gegründet. Es entwickelt kompakte Abscheidungssysteme der nächsten Generation durch firmeneigene metallorganische Gerüstverbindungen (MOFs). Damit ermöglicht es die Abscheidung von CO2 aus verschiedenen Emissionsquellen wie Zementwerken, Müllverbrennungs- oder Biogasanlagen und anderen.
„Power-to-X basiert auf zwei Grundbausteinen – erneuerbarer Energie und Kohlenstoff“, so SPIN-Co-Geschäftsführer Peter Metzinger. „Und die Kohlenstoffabscheidung ist das Puzzleteil, das uns den Kreislauf schliessen lässt. NovoMOF bringt genau die Materialexpertise und den industriellen Ehrgeiz mit, die unser Netzwerk benötigt, und wir freuen uns, sie auf ihrem Weg vom Labor zur grossflächigen Anwendung zu unterstützen.“ ce/mm